Kaperer

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Privatschiffe, die von einer kriegführenden Macht durch einen Kaperbrief für bestimmte Zeit die Ermächtigung erhielten, feindliche Handelsschiffe anzugreifen, sie auszurauben und zu versenken. Kaperer ohne diese Ermächtigung wurden als Seeräuber behandelt. Die Regelung geht auf das 12. Jahrhundert zurück, um damals dem rechtslosem Zustand auf See entgegenzuwirken. Sie blieb bis ins 19. Jahrhundert ein legitimes Mittel der Seekriegsführung. 1856 wurde die Kaperei nach dem Beschluß des Pariser Friedens von den meisten Staaten abgeschafft. Nicht unterzeichnet haben die Vereinigte Staaten, Spanien und Mexiko.