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Mars Rover Spirit kurz vor dem Aufbruch
12.01.2004 | 20:39 Uhr

Im Verlauf des achten Marstages, genannt "Sol", wurde eine Reihe von pyrotechnischen Vorrichtungen gezündet, um die Räder des Rovers zu lösen sowie die Halterungsbolzen um den Instrumentenarm. Weil es den JPL-Technikern nicht gelang, die Hauptrampe freizuräumen, wird Spirit in den kommenden Tagen im Uhrzeigersinn um 120° gedreht. Anschließend wird er voraussichtlich am "Sol 12", also am 15. Januar die Rampe hinunterrollen.

"Spirit befindet sich im ausgezeichneten Zustand", sagt Arthur Amador, einer der Missionsmanager am Jet Propulsion Laboratory. Die Kommunikationsschnittstelle zwischen Mars und Erde sei exzellent. Allein am Samstag übertrug der Mars Rover mehr als 180 Megabits an wissenschaftlichen Daten. Das ist annährend 10-mal so viel, wie bei der Pathfinder-Mission 1997 an seinem besten Tag. Auch die Energieversorgung ist gewährleistet. Spirit erzeugt 900 Wattstunden pro Tag, braucht aber 750 Wattstunden.

Der JPL-Geologe Dr. Matt Golombek, der die potentiellen Landestellen für Spirit und Opportunity auswertete, sagt, dass sich die Vorhersagen über die Topografie in der Nähe der Landestelle mit den von Spirit gelieferten Daten übereinstimmen. Die Gegend ist mit deutlich weniger Steinen übersät als bei den vorangehenden Marsmissionen der NASA. "Das ist ohne Frage die ebenste, flachste Stelle, auf der wir auf dem Mars je gelandet sind, vielleicht mit der Ausnahme von Viking 2."


Dieses, in südwestliche Richtung gemachtes Bild, zeigt eine ganz neue Topografie. Ein am Horizont sichtbarer Berg ist etwa sieben oder acht Kilometer von der Landestelle entfernt. Vergleicht man die Aufnahmen mit denen von Viking und Pathfinder, so fällt auf, dass das Terrain im Gusev-Krater flacher ist und mit deutlich weniger Steinen übersät. (Bild: NASA/JPL)

Dr. Mark Lemmon, Mitglied des wissenschaftlichen Teams von der Texas A & M University, sagt, die Atmosphäre an der Landestelle von Spirit sei viel staubiger als die der vergangenen Missionen. Die Sicht ist vergleichbar mit den großen Metropolen der Erde, die unter einer steten Dunstschicht von Smog stehen.

Diese Pancam-Aufnahme zeigt eine Hügelformation in südöstlicher Richtung. Wie bei starkem Smog in einer großen Metropole wie beispielsweise in Los Angeles, verhindert der mit feinen Staubpartikeln angereicherte marsianische Himmel die Sicht. Auf dem unten abgebildeten Panoramabild kann man sehen, wie stark die Detailwiedergabe unter der staubhaltigen Luft leidet. Der linke Teil der Aufnahme wurde in den späten Morgenstunden bei Gegensonne gemacht, der rechte am frühen Nachmittag, als die Sonne bereits höher stand. Der Himmel erscheint bereits viel dunkler. (Bild: NASA/JPL)

mehr zur:
Mars Rover Exploration Mission
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Planet Mars: Stand der Forschung
Das Logbuch der Mission
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