Agatha von Catania

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(* um 225; † um 250)

Eine der ersten, geschichtlich überlieferten christlichen Märtyrerinnen. Agatha von Catania wurde nach einem abgelehnten Heiratsantrag vom sizilianischen Staathalter Quintianus in ein Bordell gesteckt, um ihren Widerstand zu brechen und um ihr die Keuschheut zu nehmen. Nachdem Agatha, die von unglaublicher Schönheit gewesen sein soll, einen Monat später immer noch nicht einwilligte, wurde sie gefoltert, indem man ihr mit einer Zange (Brustbeißer) die Brüste abnahm bzw. verstümmelte. Der Legende zufolge erschien ihr in der Nacht darauf der heilige Petrus und brachte ihr einen heilenden Balsam. Daraufhin wurde sie auf mit Glasscherben vermischten glühenden Kohlen gelegt, worauf die Erde an zu beben begann. Die Peiniger erschraken, dass sie die Götter entzürnten, eine Unschuldige gefoltert zu haben, und hörten mit dem Verhör auf. Agatha soll kurze Zeit später im Gefängnis ihren Verletzungen erlegen sein.