Heiden

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Die meisten polytheistischen Religionen besitzen mehrere Dutzend solcher Götzen.

Ein Sammelbegriff der christlichen Lehre für alle Menschen nichtchristlichen und nichtjüdischen Glaubens. In der Regel wurden als Heiden Anhänger polytheistischer Religionen bezeichnet. Dem Islam gestand man als einer Buchreligion ein "eingeschränktes Wissen" und somit eine gewisse Toleranz zu. Die Etymologie des germanischen Wortstamms ist nicht eindeutig geklärt. Die latinisierte Bezeichnung für Heidentum ist Paganismus, lat. pagus "Ort", also swv. Heiden = Landbewohner. Dies geht auf die Ursprünge der Christianisierung zurück, die zunächst in großen Städten vonstatten ging. Die Landbevölkerung praktizierte noch lange den Götzendienst. Der theologischen Auffassung nach wird Gott die Heiden begnadigen, wenn ihre Abgötterei nur Folge ihrer Unwissenheit ist und wenn sie dem göttlichen Gebote nachfolgen, welches Gott auch ihnen wie allen Menschen ins Herz geschrieben hat. [1]

Heiden im Islam

Anhänger polytheistischer Religionen besitzen nach der Schari'a bis heute keinen Rechtsstatus und genießen keinen Schutz.

Einzelnachweise