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"Die menschliche Geschichte ist voll von abscheulichen Beispielen, bei denen lächerlich kleine unterschiede Anlass zu Folter, Sklaverei und Mord waren-unterschiedliche Hautpigmente, abstruse Haarspaltereien theologischer Spekulation, Abweichungen in der Kleidermode oder der Haartracht." Carl Sagan 
 :: Wissenschaft und Forschung ::
182 News 


Zwischen den Realitäten
20.07.2005 | 22:45 Uhr

Zwischen den RealitätenWerden uns zwei visuelle Reize abwechselnd in bestimmten zeitlichen und räumlichen Abständen angeboten, nehmen wir eine Scheinbewegung wahr. Typische Anwendung findet dieses Phänomen als Daumenkino: Aus einer Folge von statischen Bildern entsteht hier beim Blättern der Eindruck einer kontinuierlichen Bewegung. Das wird auch gern in der Werbebranche genutzt, um Leuchtreklame in Bewegung zu setzen. Selbst wenn die räumlichen Abstände der abwechselnd gezeigten Objekte sehr groß sind, interpretiert unser Gehirn das Gesehene als eine Bewegung. Doch wo im Gehirn wird diese Illusion konstruiert? Lars Muckli und sein Team am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt/Main konnten jetzt nachweisen, dass bereits der »mehr...


 
Spermien - Teamarbeit der Musterknaben
15.07.2005 | 16:46 Uhr

Spermien - Teamarbeit der MusterknabenViele Muster in der Natur entstehen aufgrund chemischer Signale zwischen Zellen. Forscher der Arbeitsgruppe von Jonathon Howard am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik berichten jetzt über eine Musterbildung durch hydrodynamische Interaktionen. Bei der Untersuchung von Seeigel-Spermien stellten sie fest, dass sich diese bei ausreichender Konzentration in symmetrischen Mustern organisieren können: Dann schwimmen jeweils etwa zehn Spermien umeinander und bilden eine Art kreisrunden Strudel (Vortex). Viele dieser Strudel zusammen ordnen sich dann wiederum in sechseckigen Formationen an. Diese Beobachtung zeigt, dass sich Spermien »mehr...


 
Biologischer Glaskäfig aus der Tiefsee
13.07.2005 | 11:20 Uhr

Biologischer Glaskäfig aus der TiefseeDer Glasschwamm Euplectella zeigt, welch außergewöhnliche Materialien die Natur aus einfachsten Rohstoffen herstellen kann. Der in Meerestiefen von 40 bis zu 5000 Metern lebende Gießkannenschwamm besitzt ein käfigartiges gläsernes Skelett. Wissenschaftler der Bell Labs (USA), der Universität Kalifornien und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben jetzt herausgefunden, warum diese Konstruktion aus Bio-Glasfasern praktisch unzerbrechlich ist: Die Fasern sind über viele Größenordnungen und insgesamt sieben hierarchische Ebenen optimal miteinander »mehr...


 
'Stop and Go' im Nervensystem
12.07.2005 | 15:06 Uhr

'Stop and Go' im NervensystemWissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie erforschen Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose, eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen des Menschen. Bei dieser Erkrankung spielt die Invasion autoaggressiver T-Zellen in das Nervensystem eine entscheidende Rolle. Im Tiermodell der Multiplen Sklerose konnten die Neuroimmunologen jetzt das Verhalten dieser autoaggressiven T-Zellen im lebenden Hirngewebe mittels modernster Mikroskopieverfahren live verfolgen und charakterisieren. Die im Journal of Experimental Medicine »mehr...


 
Ein neues Konzept für embryonale Stammzellen
07.07.2005 | 23:44 Uhr

Ein neues Konzept für embryonale StammzellenPluripotente Stammzellen lassen sich in alle Zelltypen des Körpers differenzieren. Im gesunden menschlichen Körper konnten sie bislang allerdings nicht nachgewiesen werden. Ihre Herleitung von körpergleichen pluripotenten Zellen über das Verfahren des Kerntransfers in Eizellen wäre sehr wertvoll für die Medizin. Der Kerntransfer in menschliche Eizellen wird allerdings kontrovers diskutiert und ist in vielen europäischen Ländern verboten. »mehr...


 
Internationales Konsortium sucht nach Biomarkern für natürliche Immunantwort gegen Tuberkulose
28.06.2005 | 16:18 Uhr

Internationales Konsortium sucht nach Biomarkern für natürliche Immunantwort gegen TuberkuloseHeute sind mehr als zwei Milliarden von insgesamt sechs Milliarden Menschen auf der Erde mit dem Tuberkulose-Erreger infiziert, und alle 15 Sekunden stirbt jemand an dieser Krankheit. Um die zerstörerischen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Tuberkulose zu beseitigen, sind neue Behandlungs- und Präventionsstrategien nötig. In einem internationalem Großprojekt unter Leitung von Prof. Stefan H.E. Kaufmann, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin, sollen die molekularen Abwehrmechanismen, »mehr...


 
Wie funktioniert das 'Sesam öffne Dich' für Viren?
27.06.2005 | 18:21 Uhr

Wie funktioniert das 'Sesam öffne Dich' für Viren?Viren können Infektionen mit fatalen Folgen hervorrufen, wie allein die globale Aids-Epidemie zeigt. Diese Erreger sind extrem klein, also eigentlich "Nanopartikel", die in Zellen eindringen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung in Stuttgart und der Brown University, Providence, USA, haben mit Hilfe eines mathematischen Modells die Größe bestimmt, »mehr...


 
'Toter' Stern erzeugt kosmisches Feuerwerk
11.06.2005 | 23:52 Uhr

'Toter' Stern erzeugt kosmisches FeuerwerkSehr massereiche Sterne beenden ihr kurzes aber intensives Leben mit einer gewaltigen Explosion - einer Supernova. Die dabei freigesetzten Energien sind enorm und verleihen solchen Explosionen genügend Helligkeit, um für kurze Zeit eine ganze Galaxie überstrahlen zu können. Zurück bleiben eine weiter expandierende Hülle aus Staub und Gas sowie ein Neutronenstern, gewissermaßen das Skelett des explodierten Sterns. Ein Team von Astronomen am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg und in den USA hat nun mit Hilfe des Weltraumteleskops SPITZER Anzeichen dafür gefunden, dass der für die Supernova Cassiopeia A verantwortliche »mehr...


 
Lichtmikroskopie in ungekannter Schärfe
06.06.2005 | 20:15 Uhr

Lichtmikroskopie in ungekannter SchärfeDas von Ernst Abbe 1873 formulierte Gesetz zur beugungsbegrenzten Auflösung im Lichtmikroskop haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen überwunden und ein neues Gesetz, das in der Fluoreszenzmikroskopie eine unbegrenzte optische Auflösung ermöglicht, etabliert. Zukünftige Anwendungen reichen von der Abbildung des Zellinnern über die Vermessung von Nanostrukturen zur Herstellung von Computerchips bis hin zur besseren Vermessung des Reaktionsverhaltens von Proteinen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters" vorgestellt. »mehr...


 
Asphärische Supernovaexplosionen sind Quellen kosmischer Gamma-Blitze
03.06.2005 | 20:28 Uhr

Asphärische Supernovaexplosionen sind Quellen kosmischer Gamma-BlitzeMassereiche Sterne können auch stark asphärisch explodieren. Das hat jetzt ein internationales Team unter Beteiligung von Astronomen vom Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) in Garching nachgewiesen. Durch genaue Beobachtung der Supernova "2003jd" mit den weltweit größten Teleskopen gelang den Wissenschaftlern zudem die Entdeckung, dass auch asphärische Sternexplosionen Quellen von rätselhaften kosmischen Gammablitzen sein können. »mehr...


 

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